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„Für Frieden und Sozialismus seid bereit!“ „Immer bereit!“

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Mit der Begrüßungsformel der „Jungen Pioniere“ beginnt der Schulunterricht. 

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In der DDR haben Rituale der Kinder- und Jugendorganisationen im Schulalltag einen festen Platz. 

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Wie der Lebenslauf eines Kindes in der DDR aussehen soll, sehen Sie auf diesem Wandbild. 

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Schüler einer Kunst-AG der Polytechnischen Oberschule im sächsischen Wittgensdorf haben es Anfang der 1970er Jahre gemalt.

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Beginnen Sie auf der linken Seite. Sie sehen Pioniere und FDJler im Zeltlager und im Chemieunterricht. 

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Schließlich gibt das Bild einen Ausblick auf den beruflichen Werdegang der Kinder – vielleicht in der Industrie oder der Armee. 

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Damit Kinder zu „sozialistischen Persönlichkeiten“ heranwachsen, setzt die SED auf eine lückenlose staatliche Erziehung.

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Schon im Kindergarten hören die Kleinsten Geschichten und Lieder über Soldaten der NVA, der Nationalen Volksarmee. 

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Ab der 1. Klasse gehören sie zu den Jungen Pionieren und machen an Festtagen beim Fahnenappell mit. 

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In der 8. Klasse treten sie der Freien Deutschen Jugend bei.

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In der DDR gehören fast alle Kinder und Jugendlichen diesen staatlichen Verbänden an – 

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andere Organisationen für Heranwachsende sind nicht zugelassen. 

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Die Mitgliedschaft entscheidet über ihre berufliche Laufbahn. 

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Wer nicht mitmacht, muss oft große Nachteile in Kauf nehmen.

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Im 1978 eingeführten Wehrkundeunterricht stehen ab Klasse 9 „Fragen der sozialistischen Landesverteidigung“ auf dem Plan.

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Erste militärische Erfahrungen sammeln die Jungen im Wehrlager, die Mädchen beim Zivilverteidigungslehrgang in der Schule.

